BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG IN BAYERN

Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“

Ausgezeichnete Akteurinnen und Aktuere einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Zur Stärkung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und zur Sicherstellung hoher Qualitätsstandards in der außerschulischen Bildungsarbeit wurde 2006 das Qualitätssiegel "Umweltbildung Bayern“ eingeführt. Das Qualitätssiegel wird an gemeinnützige Einrichtungen, Selbstständige und Netzwerke verliehen.

In Bayern gibt es schon 142 Qualitätssiegelträger, die jährlich über 35.000 Veranstaltungen mit über 890.000 Teilnehmenden durchführen und so die Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern und eine Transformation der Gesellschaft aktiv mitgestalten.

Sie motivieren ihre Teilnehmenden zu einen Verhalten für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit im privaten aber auch beruflichen bzw. schulischen Kontexten.
Interessierte können sich darauf verlassen, dass die Ausgezeichneten eine hochwertige Bildungsarbeit leisten und auch fachlich gut aufgestellt sind. Die Qualitätssiegelträger haben ihre Bildungsschwerpunkte in den Bereichen Biodiversität, nachhaltige Lebensstile, Ernährung und Konsum sowie in vielen weiteren Themenfeldern der Nachhaltigkeit. Das Angebot reicht von Naturführungen über komplexe Planspiele hinzu interaktiver Vermittlung von Themen der globalen Gerechtigkeit.


Das Qualitätssiegel wird vom sogenannten Kernteam verliehen und weiterentwickelt. Im Kernteam sind der Landesbund für Vogelschutz, der Bund Naturschutz in Bayern, die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bayern das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) / Bayerische Forstverwaltung und das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz vertreten. Das Qualitätssiegel wird getragen vom Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Die ausgezeichneten Partnerinnen und Partner erhalten das Qualitätssiegel für drei Jahre und müssen anschließend erneut einer Rezertifizierung unterlaufen. Die durch das Kernteam geprüften Anträge umfassen Themen zu Bildungsprojekten, eigenen Fortbildungen aber auch Themen des „Whole Institution Approach“, dass die Umsetzung der Nachhaltigkeit innerhalb der Organisation, z.B. durch energiesparende Maßnahmen, erfasst.

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