BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG IN BAYERN

Stadt Nürnberg, Amt für Kultur und Freizeit
Abteilung für Kulturelle und Politische Bildung

Kurzportrait

Träger

Stadt Nürnberg, Amt für Kultur und Freizeit (KUF), Abteilung kulturelle und politische Bildung

Geschichte

Die Themen der Einrichtung sind seit der Gründung im Jahre 1960 weit gefächert. Der größte Baustein ist die Erlebnisausstellung "Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne".
Zum ersten Mal fand das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne 1989 als einmalige Gastveranstaltung in Nürnberg statt. Sieben Jahre später kehrte es zurück und ist seither regelmäßiges Highlight im Veranstaltungskalender vieler Familien. Die Idee stammt vom Pädagogen Hugo Kükelhaus: Auf spielerische Art entdecken Gäste hier die eigenen Sinne sowie Naturgesetze.
Die Themen der Bildungseinrichtung reichen von Umweltbildung, nachhaltiger Entwicklung und sozialpolitischen Themen bis hin zu Phänomenen der Physik. 2019 feierte das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne seine 25. Saison.
Als Übersicht eine Chronologie des Amts für Kultur und Freiheit, Abteilung für Kulturelle und Politische Bildung mit den wichtigsten ökologischen Angeboten:

  • 1960 Gründung der Jugendakademie für politische Bildung
  • 1982 Beginn des Themenschwerpunktes Ökologie mit Veranstaltungen zu Energie, Verkehrsplanung und der Gründung einer Ökologiegruppe
  • 1982 Beginn der Eine-Welt-Arbeit (AK Südliches Afrika) Gründung des Initiativkreises "Arbeitslose Jugendliche"
  • 1984 1.Projekttag für Schulklassen "Wasser" – dann "Boden", "Verkehr", "Müll", "Seefahrerspiel"
  • 1985 1. Studienfahrt in die DDR
  • 1985 1. Jugendaustausch mit der Partnerstadt San Carlos
  • 1987 Beginn des Jugendaustausches mit weiteren Partnerstädten
  • 1989 Erste Zukunftswerkstatt mit Robert Jungk
  • 1989 Deutsch-Deutsche Jugendkonferenz
  • 1989 Erstes Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne
  • 1995 Erste Menschenrechtskonferenz anlässlich der Verleihung des ersten Menschenpreises der Stadt Nürnberg
  • 1996 Zweites Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne
  • 1997 Jugendzentrum macht das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne zum ersten Mal in eigener Regie
  • 2002 Entwicklung von Themengesprächen und Projekttagen im Studienzentrum des Dokumentationszentrums
  • 2006 Verleihung der "Dachmarke Umweltbildung.Bayern"
  • 2007 13. Erfahrungsfeld mit Schwerpunktthema "Das ElementErde" u.a. mit den Bausteinen "Im Boden ist Leben" (gefördert vom ehem. Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (heute: Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz), Steine, Erze, Erosionstisch, ...
  • 2008 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „Erde“
  • 2009 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunktthema „Bewegung“
  • 2010 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „Alle Sinne in Bewegung
  • 2011 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „HandWerk“
  • 2012 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „Hand und Fuß“
  • 2013 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „Welt der Farben“
  • 2014 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „20 Jahre Erfahrungsfeld“
  • 2015 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „Wasser erleben“
  • 2016 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „Faszination Wasser“
  • 2017 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „Spiel der Gegensätze“
  • 2018 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt „Miteinander“; das Mobile Erfahrungsfeld startet sein Umweltbildungsprojekt „Plastik und Meer“ (gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Programm Förderung der Intensivieriung der Umweltbildung in Bayern)
  • 2019 Erfahrungsfeld mit dem Schwerpunkt "Zusammenspiel"; das Mobile Erfahrungsfeld geht mit seinem Umweltbildungsprojekt "Plastik und ich" an den Start (gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Programm Förderung der Intensivieriung der Umweltbildung in Bayern)
  • 2020 Mobiles Erfahrungsfeld ist in Nürnberger Stadtteilen unterwegs; das stationäre Erfahrungsfeld muss wegen Corona leider entfallen
  • 2021 Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne mit dem Motto „analog und draußen“

In Nürnberg hat die Abteilung für Kulturelle und Politische Bildung stets innovative Impulse mit der Einführung von Ökologiegruppen, Zukunftswerkstätten und experimentellen Projektangeboten gesetzt. Die gesamte Zielrichtung des äußerst erfolgreichen Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne (pro Jahr nahezu 100.000 Besucher in vier Monaten) lässt sich als ein wichtiger Beitrag zur kulturellen, ökologischen und nachhaltigen Bildung begreifen.

Weitere Projekte der Abteilung sind

  • das Mobile Erfahrungsfeld, eine „reisende“ Version des stationären Erfahrungsfelds,
  • das Projekt „Frieden ist Klasse“, das Schulklassen dazu aufruft, sich gemeinsam mit Künstler*innen mit verschiedenen Aspekten des Friedens zu beschäftigen und dies kreativ festzuhalten,
  • das „Science Camp“ Nürnberg für Schüler*innen im Alter von 8 bis 13 Jahren, die in Workshops spielerisch an wissenschaftliche Themen herangeführt werden
  • die Erfahrungsfeld-Akademie, die auch Erwachsene mit Themen wie Wahrnehmung und Achtsamkeit vertraut macht,
  • die Erfahrungen im Dunkeln, ein Parcours und Café im völlig Finsteren, in der man ganz im Finstern erhellende Erfahrungen macht, und
  • das Polit-Mobil, eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung, die die Projekte „Textilfabrik“, „Plastik & ich“, und „Plastik & Meer“ bayernweit an Schulen bringt

Impressionen

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Bild vergrößert sich per Mausklick: Feuer machen Bild vergrößert sich per Mausklick: Modellbach Bild vergrößert sich per Mausklick: Entnahme von Bodenproben mit dem Bohrstab
Bild vergrößert sich per Mausklick: Skulptur aus Lehm Bild vergrößert sich per Mausklick: Wasserstrudel Bild vergrößert sich per Mausklick: Malen mit ErdfarbenBild vergrößert sich per Mausklick: Bernoulli-Maschine:Ein Ball wird in einem kräftigen aufwärts gerichteten Luftstrom wie auf einem Luftkissen gehalten


Bienenzelt; Fotograf Alexandra MahrSchmetterlingsaufzucht; Copyright ErfahrungsfeldBaustellenfest; Fotograf Ralph ZitzelsbergerWasserstrudel; Fotograf Christine DierenbachInsektenhotel; Fotograf Karl-Friedrich HohlÖkologischer Fußpfad; Fotograf Alexandra Mahr

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