BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG IN BAYERN

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in Bayern

Zu 25 Jahren FÖJ in Bayern überreicht Herr Staatsminister Glauber neue Hausschilder für die Einsatzstellen

Als Zeichen der Wertschätzung für das Engagement der Einsatzstellen im Bereich der Umweltbildung und als Maßnahme zur besseren Wahrnehmung des FÖJ in der Öffentlichkeit hat Herr Staatsminister Glauber neue Hausschilder für die rund 200 Einsatzstellen überreicht.

Umweltminister Thorsten Glauber mit Vertretern einer FÖJ-StationUmweltminister Thorsten Glauber mit Vertretern einer FÖJ-StationUmweltminister Thorsten Glauber mit Vertretern einer FÖJ-Station

Symbolische Überreichung der neuen Hausschilder an Vertreter der Träger, Einsatzstellen und Freiwilligen des FÖJ in Bayern am 13.07.2020 im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Das FÖJ - Perle der Umweltbildung

Nach dem Schulabschluss stellt sich für viele Jugendliche und junge Erwachsene die Frage, wie es weitergehen soll.Gerade das „Freiwillige Ökologische Jahr“ (FÖJ) bildet hier eine hochattraktive Möglichkeit, aktiv mitzuwirken.

Das freiwillige ökologisches Jahr (FÖJ) ist ein Angebot an junge Frauen und Männer zwischen 16 und 26 Jahren, die ein Jahr lang freiwillig in einer Einrichtung des Natur- und Umweltschutzes oder der Umweltbildung arbeiten und lernen wollen.
Keine Freiwillige bzw. kein Freiwilliger darf bei Beginn des FÖJ das 26. Lebensjahr schon vollendet haben, bzw. im Laufe des FÖJ 27 Jahre alt werden.

Das FÖJ besteht aus der praktischen Tätigkeit an einer Einsatzstelle und fünf einwöchigen Seminaren. Es beginnt jeweils am 1. September. und endet im darauffolgenden Jahr zum 31. August..
Voraussetzungen zur Teilnahme am FÖJ sind, dass die Vollzeit-Schulpflicht erfüllt ist und die Bereitschaft, sich ein Jahr an einer Einsatzstelle für den Umwelt- und den Naturschutz zu engagieren. Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht erforderlich.

Vielfältige Angebote in den ca. 200 Einsatzstellen

Die vielfältigen Angebote in den ca. 200 Einsatzstellen des FÖJ in Bayern ermöglichen interessierten jungen Menschen eine Lernsituation, in der berufs- und lebensbiografische Orientierungen gesucht, erprobt und ausgewählt werden können.

Interessante Einsatzfelder

Die Einsatzfelder reichen von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, über Biotoppflege, Kartierungs- und Messarbeiten, Schutzmaßnahmen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten, Landschaftspflege, Ökologische Landwirtschaft und Fairer Handel bis zu Verwaltungsabläufen bei Verbänden und Umweltbehörden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des FÖJ erwerben wichtige soziale und personalspezifische Kompetenzen, die gerade heute auch als Schlüsselqualifikationen am Arbeitsmarkt gefragt sind. Freiwillige leisten somit nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft, sondern profitieren auch für sich selbst.

In Bayern liegt die Federführung für das FÖJ beim Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Dieses hat zur Ausführung und Umsetzung die Trägerschaft für das FÖJ an drei gemeinnützige Verbände übertragen, bei denen sich interessierte Jugendliche bewerben können:

  • Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
  • Evangelische Jugend in Bayern (EJB)
  • Jugendorganisation BUND Naturschutz (JBN).

Das FÖJ wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Video "Das FÖJ im Film"

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