UMWELTBILDUNG / BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG


Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen

Staatsminister Thorsten Glauber anerkennt das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen als Umweltstation“

Im feierlichen Rahmen der Eröffnung der Weltwasserwoche und unter Anwesenheit zahlreicher Gäste überreichte Herr Staatsminister Thorsten Glauber bei seinem Besuch an der Umweltstation Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen, am 06.05.2019, der Leiterin, Frau Dr. Birgit Angerer, Urkunde und Tafel zur Anerkennung als Umweltstation. Mit der regional bedeutenden Einrichtung, die jedes Jahr von 60.000 Menschen besucht wird und bereits zum 01.06.2018 staatlich anerkannt wurde, erhält das erste bayerische Freilandmuseum diese Anerkennung. Damit ist das Netz der staatlich geförderten Umweltstationen in Bayern nun auf 58 Stationen angewachsen.

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Kurzportrait

Träger

Bezirk Oberpfalz

Geschichte

Die Keimzelle des Oberpfälzer Freilandmuseums ist der an Ort und Stelle erhaltene „Edelmannshof“ im drei Kilometer entfernten Perschen. Diese ehemalige, 1605 ausgebaute Pfarrhofanlage wurde 1964 als „Oberpfälzisches Bauernmuseum Perschen“ eröffnet und zählt zu den ältesten Museen seiner Art in Bayern. 1977 übernahm der Bezirk Oberpfalz die Trägerschaft des Museums im Rahmen des geplanten Oberpfälzer Freilandmuseums Neusath-Perschen.
Das Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath wurde 1986 eröffnet. Die mittlerweile rund 50 wiedererrichteten Gebäude zeigen das Bauen, Wohnen und Wirtschaften der letzten 300 Jahre in ihrer regionalen und sozialen Vielfalt. Besonderen Wert wird auf die Darstellung des unterschiedlichen Umgangs mit Ressourcen in der vorindustrialisierten Welt und der modernen Welt gelegt.

Profil

Das gesamt Museumsgelände wird traditionell bewirtschaftet: Im Rahmen der Dreifelderwirtschaft werden alte Pflanzen und Getreidesorten angebaut. Mit Pferden, Ochsen, Kühen und altem landwirtschaftlichem Gerät bestellen qualifizierte Museumsmitarbeiter Felder und Wald. Bei den Häusern sind Obst- und Wurzgärten angelegt. In eigenen Streuobstwiesen wird der Anbau heimischer Obstbaumsorten dokumentiert. Vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen werden im Museumsgelände gehalten.

Impressionen

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