UMWELTBILDUNG / BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

KunstWerkZukunft – natürlich nachhaltige Lebensstile

Für das Projekt KunstWerkZukunft haben sich 15 Träger des Qualitätssiegels „Umweltbildung.Bayern“ aus ganz Bayern zusammengeschlossen. Sie führen Fortbildungen für Multiplikator/innen sowie Kunstaktionen und Workshops mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen rund um das Thema nachhaltige Lebensstile durch.

Ziel des Projektes ist es, bayernweit Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch kreative Kunstprojekte für nachhaltige Lebensstile zu begeistern.
Sie sollen befähigt werden, mit nachhaltigen Lebensstilen zu experimentieren, sich kreativ auseinander zu setzen und sich über die vielfältigen Aspekte und Herausforderungen eines umweltfreundlichen Lebens in einer globalisierten Welt auszutauschen.

Kunst ist dabei umfassend gedacht:
Alle Kunstformen, die als Impulsgeber nachhaltige Lebensstile befördern können, wie beispielsweise Theater, Tanz, Upcycling, Fotografie und Film, Musik, Malerei, Graffiti oder Landart.

KunstWerkZukunft ist ein gemeinsames Projekt der vier Umweltstationen NEZ Burg Schwaneck Pullach, Ökoprojekt MobilSpiel e.V., Münchner Umwelt-Zentrum e.V. im ÖBZ und LBV München sowie der ANU Bayern in Kooperation mit 10 weiteren Qualitätssiegelträgern „Umweltbildung.Bayern“ aus ganz Bayern.

Projektwebsite:

www.kunstwerkzukunft.de

Beschreibungen der einzelnen Aktionen:

Bayernweiter Jugendfilmwettbewerb: „Genug für alle - für immer“

„Dreh Deinen Film für eine bessere Welt!“ Dazu ruft das Naturerlebniszentrum Allgäu bis zum 7. Oktober 2018 auf.
Jugendliche bis 25 Jahre können Filme einreichen und tolle Preise gewinnen. Die Filme sollen witzig-kreative Ideen für eine bessere Welt liefern, die Gleichgültigkeit besiegen, aufrütteln oder schockieren.
Eingereicht werden können ein oder mehrere Filme bis maximal ca. 5 Minuten Dauer, neu gedreht oder nicht älter als 2 Jahre. Entscheidend ist eine gute Idee, nicht das technische Niveau
Die Preisverleihung mit Vorführung der Gewinnerfilme findet am 09.11.2018 im Kino in Immenstadt statt.
Initiator: Naturlerlebniszentrum Allgäu;
Partner: Umweltstation Augsburg

Externer Link zum YouTube-Kanal


Multiplikatorenschulungen: BNE mit Smartphone und Kamera – Impulse für die Bildungsarbeit mit mobilen Medien

Jugendliche verwenden heute selbstverständlich Smartphones und andere mobile Geräte zum Spielen, aber auch zum Fotografieren und Filmen. In der eintägigen Weiterbildung BNE mir Smartphone und Kamera am 7. März 2018 ging es darum, die Möglichkeiten des Einsatzes von Smartphones in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kennenzulernen.

Initiator: BenE München e.V.; Partner: SIN – Studio im Netz, Burg Schwaneck KJR München-Land, Münchner Umwelt-Zentrum e.V. im ÖBZ, Naturerlebniszentrum Allgäu, Medienzentrum München des JFF


Bild: BNE mit Smartphone und Kamera Teilnehmende beim Videodreh; Foto: BenE München

Multiplikatoren-Workshop: KunstWerkZukunft


In einem eintägigen MultiplikatorInnen-Workshop im April 2018 im Kinder & Jugendmuseum Nürnberg wurden Partner des Netzwerks „Umweltbildung.Bayern“ und andere MultiplikatorInnen zur Methodik und dem Umgang mit verschiedenen Kunstformen: Upcycling, Bildende Kunst, Tanz & Film geschult.

Umweltstation Kinder & Jugendmuseum Nürnberg in Kooperation mit Umweltstation Nürnberg, LBV Geschäftsstelle Nürnberg, Fürth, Erlangen, LBV-Umweltstation Altmühlsee


Bild: Teilnehmende gestalten ein Plakat; Foto: Museum im Koffer e.V.

Bild: Interpretationen mit Tanz, Foto Anke Schlehufer

„Oframenta 18 - Offene Kunstwerkstatt Nachhaltigkeit Oberfranken“!


Unter Federführung der Umweltstation Lias Grube veranstalteten die oberfränkischen Partner des Qualitätssiegels „Umweltbildung.Bayern“ am 10. Juni 2018 die Oframenta 18.
Gemeinsam boten die Partner ein kreatives Programm mit vielen verschiedenen Infoständen und Workshops über das künstlerische Schaffen mit Lehm, Metall, Papier, Stein, Holz, Weide und sogar Müll zum Bestaunen und Selbermachen.
Nach einem kurzen Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Lias Grube, gab es unter dem Motto „Weiternutzen statt Wegschmeißen“ einen Kinderflohmarkt sowie zahlreiche Kunstaktionen.

Umweltstation Lias-Grube, Unterstürming in Kooperation mit dem Runden Tisch Umweltbildung Oberfranken


Bild: Handwerkskunst mit Steinen zusammen mit Rosa Brunner und dem Flussparadies Oberfranken; Foto Lias Grube


Bild: Lebensgroße Figuren aus Lehm; Foto: Umweltstation Lias-Grube

 

STRAẞE.KUNST.LEBEN – Straßenfest für nachhaltige Lebensstile


Die Straße als Lebens- statt als Verkehrsraum nutzen und der Kreativität freien Lauf lassen – das konnten Kinder und Jugendliche am 29. Juli bei einem von Green City initiierten Straßenfest zu nachhaltigen Lebensstilen in München. Gemeinsam mit dem Straßenkünstler Martin Blumöhr wurde die temporär verkehrsberuhigte Straße mit Straßenkreide in ein Gesamtkunstwerk verwandelt. Wer nicht künstlerisch tätig wurde, konnte einen Barfußpfad erkunden, beim Mobilitätsquiz rätseln oder Straßenmusik lauschen.
Initiator: Green City; Partner: Kartoffelkombinat – der Verein e.V., Foodsharing München e.V., City2Share


Bild: Straßenmalkunst; Foto Green City / Rumpf

Bild: Straßenmalkunst; Foto Green City / Bernadette Stoeckl


Bild: Straßenmalkunst; Foto Green City / Claire Middleton

Kunstprojekt „Von der Beschleunigung zur Entschleunigung - nachhaltig im Gleichgewicht"


Das Umweltbildungszentrum, kurz Ubiz in Oberschleichach fokussiert dieses Jahr das Thema Entschleunigung. Für das Projekt "Von der Beschleunigung zur Entschleunigung: Nachhaltig im Gleichgewicht" waren schnell Künstler, die Achtsamkeitstrainerin Julia Schmitt und motivierte motivierte Schüler aus den Landkreisen Haßfurt und Schweinfurt gefunden.
SchülerInnen des Gymnasiums und Künstler aus der Region schufen ein Schiff, das für Beschleunigung, Entschleunigung und Nachhaltigkeit gleichzeitig steht. In einem feierlichen Akt wurde das Schiff bevor es seine Reise antrat, von den Schülern auf den Namen „Ben“, was für Beschleunigung, Entschleunigung, Nachhaltigkeit steht, getauft.
Initiatoren: Umweltbildungszentrum (Ubiz) Oberschleichach und Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald

KunstWerke der Zukunft „Nachhaltig im Gleichgewicht“


Die Würzburger Künstlerin Maja Issing setzte mit SchülerInnen des Friedrich-König-Gymnasiums Würzburg das Kunstwerk „Welt in Balance“ um. Die Installation hat im Zentrum einen ruhenden Körper, der eine kreative und fördernde Intelligenz darstellt. Zweck der Installation ist es, deutlich zu machen, dass es in naher Zukunft um Entscheidungen gehen muss, die dem Menschen bewusstmachen, worauf es ankommt: Ein Gleichgeweicht zu finden zwischen wirtschaftlich-ökonomischem Ermessen und nachhaltigem Naturschutz. Eine Installation, die in der Betrachtung alles offenlässt, den Betrachter aber unweigerlich dazu führt, seinen eigenen Lebenszusammenhang mit dem Weltzusammenhang zu vereinen.

Initiatoren: Umweltbildungszentrum (Ubiz) Oberschleichach und Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald

IMG_0089: Das Schiff entsteht


Bild: SchülerInnen erforschen das Licht und wie es sich in der Natur bricht; Foto: Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald

Am 17. August fand im Klimawäldchen der Landesgartenschau Würzburg die Vernissage der beiden Kunstwerke aus dem Kooperationsprojekt „Von der Beschleunigung zur Entschleunigung: Nachhaltig im Gleichgewicht“ statt.
Nach der Ausstellung der Kunstwerke auf der Landesgartenschau in Würzburg wandern die Kunstwerke weiter. Das Kunstwerk „Von der Beschleunigung zur Entschleunigung“ wird am 3. Oktober 2018 im UBiZ ausgestellt, das Kunstwerk „Nachhaltig im Gleichgewicht“ wird im Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald gezeigt. Beide Kunstwerke werden im Anschluss daran auf diversen Stadtfesten im Landkreis Haßberge ausgestellt.

Foto: Das Schiff will anregen über unseren beschleunigten Lebensstil nachzudenken; Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald

Initiatoren: Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald, SchülerInnen der Nachhaltigkeitsarbeitsgruppe am Regiomontanus-Gymnasium in Haßberge, SchülerInnen im Landkreis Schweinfurt, Landesgartenschau Würzburg

Kunst im Freiland im Freilandmuseum Neusath-Perschen


Gemeinsam mit anderen konnten Jugendliche Ende Mai vier Tage lang mit vorgefundenen Naturmaterialien und Material, das im bäuerlichen Leben Bedeutung hatte, kreative Objekte entwerfen. Zusätzlich zur Kunst erfuhren die Jugendlichen auch noch etwas über die Lebensweise der/mit Selbstversorgung, die früher auf dem Land üblich war. Wie schaut von Selbstversorgung geprägte Kunst aus? Welche Elemente aus diesem nachhaltigen Leben können in unser heutiges Leben zurückgeholt werden?
Ihr Entstehungsprozess wurde durch Fotos und Videos festgehalten. Der Kurs wurde von den Künstlern Gisela Conrad und Günter Klobouk geleitet. Die entstandenen Medien werden nach Abschluss des Kurses als Ausstellung im Museum und an weiteren Stationen gezeigt.

Initiator: Umweltstation Freilandmuseum Neusath-Perschen; Partner: Deutscher Jugendherbergsring, Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz, Oberpfälzer Künstlerhaus, VHS Schwandorf, Umweltstation Kloster Ensdorf

Trailer:


Kunstaktion „Dreimal Klopf auf Holz“ und Nachhaltigkeitsralley


Unter dem Titel „Ver-packende Ideen“ konnten Familien, Kinder und Erwachsene auf eine spannende Zeitreise durchs Museum gehen, um selbst mit zu verfolgen, wie sich im Laufe der Jahrtausende menschlicher Aktivität die möglichen und bevorzugten Verpackungsmaterialien geändert haben. Da hieß es Augen auf und auf Entdeckung gehen! Nach erfolgreicher Museums-Schnitzeljagd ging es auch noch ans Basteln einer eigenen „Ver-packung“.

Nach einer erfolgreichen Aktion im April ging es weiter mit ihrem Projekt „Dreimal Klopf auf Holz“ in Zusammenarbeit mit dem „Forum Umwelt und Natur“ in Regensburg.
Diesmal beschäftigten sich Schüler*innen eines Kelheimer Gymnasiums mit der Frage, wie wir leben und welche Folgen das für Mensch und Natur hat.
Sie starteten am 9. Juli 2018 mit einer Nachhaltigkeitsrallye rund um Wald, Holz und Papier. Die SchülerInnen erarbeiteten sich ihr künstlerisches Thema, mit dem sie unter Einbezug der Materialien andere dazu inspirieren wollen, natürlich nachhaltiger zu leben. Ziel war es, in der Woche nach der Nachhaltigkeitsrallye aus den gesammelten Informationen und Materialien gemeinsam ein oder mehrere Kunstwerke zu gestalten.
Ausgestellt werden die Kunstwerke vom 23.08. bis zum 02.09. 2018 im Donau-Gymnasium Kelheim im Rahmen der Jahresausstellung der Gruppe Kunst der Weltenburger Akademie.

Foto: SchülerInnen erkunden die Natur; Foto: Nah-Türlich e.V.

Initiatoren: Nah-türlich e.V. und Regensburger Umweltzentrum „forum umwelt und natur“

Jugendseminar "Kamera läuft!" Videoclip-Dreh mit Jugendlichen


Im Jugendseminar "Kamera läuft!" beschäftigten sich eine Gruppe von Kindern ab zehn Jahren und Jugendlichen in mehreren Einheiten mit dem Thema nachhaltiger Konsum. Ziel des Seminars war die Produktion eines Clips zum Themenbereich Nachhaltiger Konsum, Wasser, Bio, Solidarische Landwirtschaft, der sich für die Veröffentlichung auf Internetplattformen eignet. Die Themenwahl übernahmen die Jugendlichen und sie waren bei allen Schritten der Produktion, von der ldeenentwicklung über die Film-/Videoaufnahmen bis hin zum Schnitt dabei - unter Anleitung des Medienpädagogen Klas Thurn, Medienzentrum Parabol.

Initiator: Umweltstation LBV Rothsee; Partner: Biolandhof Dollinger


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