UMWELTBILDUNG / BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Umweltbildungsstätte HAUS im MOOS

Kurzportrait

Träger

Stiftung Donaumoos Freilichtmuseum und Umweltbildungsstätte
Bezirk Oberbayern
Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Gemeinden Karlskron, Karlshuld und Königsmoos

Geschichte

Gründung der Umweltbildungsstätte HAUS im MOOS nach Beschluss des Bayerischen Landtags vom 14.07.1993. Der Kreistag Neuburg-Schrobenhausen stimmte dem Vorhaben zu. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt übernahm einen erheblichen Teil der Baufinanzierung (1994). Im Mai 1996 erfolgte die Grundsteinlegung und ein Jahr später wurde die Stiftung Donaumoos als Trägerorganisation gegründet. Gleichzeitig wurde auch der Betrieb des Freilichtmuseums aufgenommen. Am 15. Mai 1998 erfolgte die Einweihung durch Minister Thomas Goppel und die offizielle Eröffnung der Umweltbildungsstätte. Seit 1998 ist die Umweltbildungsstätte als Umweltstation anerkannt und seit 2006 Träger der Marke "umweltbildung.bayern“.

Profil

Die Umweltbildungsstätte HAUS im MOOS wurde als offenes Haus für Natur, Umwelt und Kultur konzipiert. Mit seinem Angebot will die Umweltbildungsstätte, dem Beschluss des Bayerischen Landtags folgend, möglichst viele Personen erreichen und nachhaltige Impulse liefern, um das Verständnis und das Bewusstsein für die Besonderheiten, die Probleme und die zu meisternden Zukunftsaufgaben im größten zusammenhängendem Niedermoorgebiet Süddeutschlands zu wecken.

Die enge Verknüpfung von Natur und Kultur ist durch die organisatorische und räumliche Verknüpfung von Umweltbildungsstätte mit dem Freilicht- und Heimatmuseum Donaumoos Realität. Nach dem Motto "Aus der Herkunft in die Zukunft" werden unter dem Einbezug der Erkenntnisse aus der Vergangenheit nachhaltige Perspektiven für die Zukunft des Donaumooses entwickelt.

In der Entwicklung der Region Donaumoos kommt dem HAUS im MOOS eine zentrale Bedeutung als Bildungseinrichtung und als Motor bzw. Impulsgeber zu. Aufgabe ist es innovative Ideen aufzugreifen zu thematisieren und verständlich, sowohl für die Akteure vor Ort und für die regionale Bevölkerung, als auch für die Fachleute und Politiker aufzubereiten.

Das HAUS im MOOS versteht seine Arbeit als regionalen/lokalen Bildungsbeitrag im globalen Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung. Dabei stellt das Donaumoos-Entwicklungskonzept 2000-2030, das zwischen 1997 und 2000 in partizipativer Weise und offener Planung erarbeitet und im Konsens aller beteiligten Interessengruppen verabschiedet wurde, die Grundlage des Handelns dar. Partizipation, Kooperation und Vernetzung werden in der Bildungsarbeit als wesentliche Grundlagen erfolgreichen Handelns betrachtet. Arbeits- und Fachgesprächen, Workshops, Fachtagungen etc. dienen der Informations- und Bildungsarbeit in diesem Prozess.

Nur wenn es gelingt die Bevölkerung des Donaumooses und der umliegenden Gemeinden durch eine übergreifende Bildungsarbeit in den Umsetzungsprozess einzubinden, ist mit ihrer aktiven Mitarbeit und einer erfolgreichen Umsetzung zu rechnen. Im Rahmen der verschiedenen Bildungsangebote und Modellprojekte sollen innovative Lösungen aufgezeigt und sich die Teilnehmer Gestaltungskompetenzen für ein zielorientiertes eigenständiges Handeln erwerben können. Zu diesem Zweck sollen die Kooperationen mit Einrichtungen der Erwachsenenbildung (z.B. VHS) vertieft und weitere Gruppen (Jugendorganisationen, Vereine, Senioren etc.) für die aktive Mitarbeit begeistert werden.

In der Bildungsarbeit werden Zugänge zum Naturerleben aber auch zur reflexiven Erfahrung der unterschiedlichen Lebensräume und ihrer Nutzungen im Donaumoos eröffnet. Es werden Kenntnisse über die Bedeutung und den Schutz der natürlichen Ressourcen, über ökologische Zusammenhänge sowie lokale, regionale und globale Vernetzungen ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte vermittelt. Das HAUS im MOOS versteht sich als regionales Kompetenzzentrum im Umweltbereich und Ansprechpartner für alle lokalen und regionalen Akteure. Da Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im zeitlichen und räumlichen Wandel der Rahmenbedingungen einen komplexen und andauernden Prozess darstellt, unterzieht das HAUS im MOOS seine Arbeit, seine Leitbilder und Aufgaben einer regelmäßigen Überprüfung im Sinne eines Qualitätsmanagements, deren Ergebnisse bzw. Korrekturen in der Fortschreibung seiner Ziele, Projekte und Bildungsangebote Berücksichtigung finden.

Impressionen

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