UMWELTBILDUNG / BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Nationalpark Berchtesgaden

Kurzportrait

Geschichte

Der Nationalpark Berchtesgaden ist eines von fünfzehn Schutzgebieten dieser Kategorie in Deutschland und untersteht dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Er wurde 1978 gegründet und 1991 zusammen mit seinem Vorfeld als Biosphärenreservat anerkannt. Als öffentliche Einrichtung verfolgt der Nationalpark vier Hauptziele: Naturschutz, Forschung, Erholung und Bildung.
Der einzige Alpen-Nationalpark Deutschlands liegt südöstlich von München, an das österreichische Bundesland Salzburg angrenzend. Auf einer Größe von 210 km² bietet er vielfältigste Möglichkeiten diese einzigartige Gebirgslandschaft mit ihren besonderen Pflanzen und faszinierenden Tieren kennen zu lernen. Unter dem Motto „Natur Natur sein lassen“ entwickelt sich in einem Nationalpark die Natur nach ihren eigenen Gesetzen. Wie spannend und interessant diese wilde Natur sein kann, das können die Besucher im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen hautnah erleben.

Profil

"Natur erleben, Natur begreifen, Natur schützen"

– so lautet das Motto der Umweltbildung im Nationalpark.

Wir orientieren uns an dem Grundgedanken, dass der Mensch nur schützt, was er kennen und schätzen gelernt hat. Wir wollen den Besuchern positive Erlebnisse in der Natur ermöglichen und sie so sensibilisieren. Ihnen soll bewusst werden, welch wertvolles Gut die Natur für uns Menschen darstellt und wie wichtig es ist, sich für ihren Schutz einzusetzen.

Aufgaben und Ziele

Nationalparke sind insofern besondere Schutzgebiete, als sie „Natur Natur sein lassen“, d.h. sie versuchen nicht einen bestimmten Zustand zu erhalten, sondern die natürlich Prozesse ohne menschliche Eingriffe ablaufen zu lassen. Zu einer solch wilden, unbeeinflussten Natur haben die meisten Menschen heute jedoch nur noch wenig Bezug. Deshalb gilt es nicht nur diese letzten Wildnisgebiete zu schützen, sondern auch den Besuchern diese wilde Natur wieder ein Stück näher zu bringen. Einheimische wie Gäste, Erwachsene und v.a. Kinder bekommen im Nationalpark die Gelegenheit diese wilde Natur mit Kopf, Herz und Hand zu erleben und sie mit allen Sinnen zu spüren. Mitarbeiter der Umweltbildung vermitteln den Besuchern die Besonderheiten dieser faszinierenden Landschaft. Sie machen ihnen Zusammenhänge und Kreisläufe in der Natur verständlich und versuchen so Verständnis für den Schutz der Natur zu wecken. Darüber hinaus verfolgt die Umweltbildung das Ziel, dass die Menschen eine positive emotionale Beziehung zur Natur aufbauen und dadurch motiviert werden, ihren eigenen Beitrag zum Schutz der Natur leisten.

Erfolge

Die Umweltbildung des Nationalparks besteht seit circa 10 Jahren. In dieser Zeit haben wir unsere Angebote stetig weiterentwickelt und konnten von Jahr zu Jahr steigende Besucherzahlen verzeichnen. Die statistische Auswertung für das Jahr 2006 ergibt folgendes Bild:

  • 72.000 Menschen besuchten die zwei personell betreuten Informationsstellen.
  • 6240 Besucher nahmen an den 203 durchgeführten Veranstaltungen des Wanderprogramms teil (fester Terminkalender).
  • 6145 Teilnehmer begleiteten die Mitarbeiter auf 269 gebuchten Exkursionen. Davon sind 4142 Teilnehmer den 162 Schulklassen- und Kindergruppen-führungen zuzuordnen.
  • Im Rahmen der wöchentlichen Nationalpark-Kindergruppen, die einen weiteren Schwerpunkt der Bildungsarbeit darstellen, wurden 60 Kinder betreut.

Impressionen

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