UMWELTBILDUNG / BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)-Referat der Evangelischen Jugend Bayern (EJB)

Kurzportrait

Träger

Evangelische Lutherische Kirche in Bayern

Geschichte

Am 2. Mai 1995 nahm das FÖJ-Referat der EJB in Pappenheim seine Tätigkeit auf. Zusammen mit den beiden anderen anerkannten bayerischen FÖJ-Trägern, dem Bund der Katholischen Jugend und der Jugendorganisation Naturschutz wurde eine Kampagne zur Information und Werbung junger Leute gestartet um sie dafür zu gewinnen, sich ein Jahr lang für Natur- und Umweltschutz zu engagieren und dabei Persönlichkeit und Umweltbewusstsein zu entwickeln.
Gleichzeitig wurden geeignete Einrichtungen des Natur- und Umweltschutzes über die Möglichkeit einen FÖJ-Platz einzurichten informiert und hinsichtlich der dafür erforderlichen konkreten Maßnahmen und Schritte beraten. So konnte jeder der drei FÖJ-Bildungsträger im September 1995 mit 18 Teilnehmenden den ersten bayerischen FÖJ-Jahrgang starten.
In den Folgejahren wuchs das FÖJ kontinuierlich an – auf mehr als 60 Freiwillige und damit drei parallele Seminargruppen pro Träger ab September 2007.

Profil

Das FÖJ-Referat der EJB ist spezialisiert auf die pädagogische Begleitung der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 27 Jahren, die jeweils ein Jahr in geeigneten Einrichtungen des Umwelt- und Naturschutzes und/oder der Umweltbildung tätig sind mit dem Ziel Umweltbewusstsein und Persönlichkeit zu entwickeln. Hinzu kommt die Beratung der Anleiter/innen, die ihrerseits an der Vermittlung Umweltbewusstsein und nachhaltiger Zukunftsorientierung junger Menschen mitwirken.
Wesentlicher Bestandteil der pädagogischen Begleitung durch das FÖJ-Referat sind die fünf einwöchigen Bildungsseminare mit ihrem ganzheitlichen, erfahrungs- und situationsbezogenen, exemplarischen und partizipativen Bildungsansatz.

Lernziele

  • Arbeitsfeldbezogene und methodische Lernziele wie ökologisches Grund, Orientierungs- und Handlungswissen, Kenntnisse von Berufs- und Handlungsperspektiven und Rollenklarheit;
  • Gesellschaftsbezogene Lernziele wie Verantwortungsbereitschaft und Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Wertorientierungen, die sich auf umweltrelevantes handeln auswirken;
  • Persönlichkeitsbezogene Lernziele wie Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Lebensgestaltung, Lernfähigkeit, Selbstwertgefühl, emotionale Bindung auch zu Natur und Umwelt etc.
  • Soziales Lernen wie Kommunikations-, Kooperations-, Team- und Konfliktfähigkeit.

Die Zielerreichung zeigt sich nicht zuletzt darin, dass viele der jungen Freiwilligen das FÖJ als eine der, wenn nicht die wichtigste Lernmöglichkeit ihres bisherigen Lebens bewerten, es trotz mancher schwierigeren Zeiten und sog. Durststrecken nicht missen wollen und sich mehr als drei Viertel der Ehemaligen sich uneingeschränkt wieder für ein FÖJ entscheiden würden wie eine wissenschaftliche Befragung der FÖJ-Jahrgänge 1996-2002 ergab. ( ehem. Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz StMUGV-Materialien 178)

Impressionen

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