UMWELTBILDUNG / BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Referat für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Bayern

Kurzportrait

Träger

Träger des FÖJ in Bayern sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Evangelische Jugend in Bayern (EJB) und die Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN). Sie arbeiten im Trägerverbund zusammen. Diese organisieren das Bewerbungsverfahren, verantworten die pädagogische Begleitung der FÖJ-Teilnehmer und führen die fünf Bildungsseminare durch.
Eine Liste aller Einsatzstellen, mit den dazugehörigen Tätigkeitsfeldern, sowie die Bewerbungsunterlagen, sind bei allen drei Trägern erhältlich

Kurze Geschichte des FÖJ:

  • 1988 Modellprojekte in verschiedenen Bundesländern
  • 1992 erste Planungen in Bayern der drei Jugendverbände Bund der Katholischen Jugend (BDKJ), Evangelische Jugend in Bayern (EJB) und Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN)
  • 1993 Verabschiedung des FÖJ-Bundesgesetzes
  • 1995 Einrichtung eines FÖJ-Trägerverbundes in Bayern
    Start des bayerischen FÖJ mit 64 Plätzen, seitdem schrittweise
    Erhöhung (1996 72 Plätze, 1997 90 Plätze, 2000 110 Plätze, 2002 130 Plätze)
  • 2002 Evaluation der ersten fünf Jahrgänge (StMLU Materialienheft 178)
    Novellierung des FÖJ-Gesetzes
  • 2005 Jubiläum 10 Jahre FÖJ in Bayern
  • 2007/ 2008 Start im neuen Jahrgang mit 190 Plätzen an ca. 160 Einsatzstellen
  • 2014 Auszeichnung der FÖJ-Qualitätsstandards als Maßnahme der UN-Bildungsdekade für nachhaltige Entwicklung
  • 2015 Jubiläum 20 Jahre FÖJ mit der zuständigen Ministerin Frau Ulrike Scharf

Profil

Das freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) ist ein Angebot an junge Frauen und Männer unter 27 Jahren, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und, die ein Jahr lang freiwillig in einer Einrichtung des Natur- und Umweltschutzes oder der Umweltbildung arbeiten und lernen wollen.
Das FÖJ besteht aus der praktischen Tätigkeit an einer Einsatzstelle und fünf einwöchigen Seminaren. Diese Seminare dienen zum Erfahrungsaustausch, zur Umweltbildung und auch zur Unterstützung bei persönlichen Fragen der Lebens- und Zukunftsplanung.

Während des FÖJ haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in einem geschützten Rahmen zu erproben. Sie lernen eigenverantwortlich zu handeln und die Konsequenzen zu tragen. Dies gilt sowohl für die Arbeit als auch für das Alltagshandeln durch die Vermittlung ökologischer Lebensweise.
Sowohl an den jeweiligen Einsatzstellen, als auch während der FÖJ-Seminare wird mit geeigneten Methoden ökologisches Fachwissen vermittelt. Ökologische Zusammenhänge werden durch interdisziplinäre Herangehensweisen diskutiert.

Dabei orientiert sich das Lernen am Bildungsbegriff einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und der angestrebten Gestaltungskompetenz.

Impressionen

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