UMWELTBILDUNG / BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Netzwerktreffen "Checkpoint" Qualitätssiegel Umweltbildung.Bayern

Am 7.Dezember 2017 fand das jährliche Netzwerktreffen der Träger des Qualitätssiegels „Umweltbildung.Bayern“ statt. Es stand ganz im Zeichen der bayernweiten Mitmachaktion 2018 „KunstWerkZukunft – Natürlich nachhaltige Lebensstile“. Jörg Scholler, stellvertretender Landrat des Landkreises München und Dr. Christoph Goppel, Referatsleiter StMUV begrüßten die rund 90 Teilnehmenden und eröffneten die Veranstaltung.

Der Partnerverbund bestehend aus NEZ Burg Schwaneck, ANU Bayern, Ökoprojekt MobilSpiel e.V., Münchner Umwelt-Zentrum e.V./ÖBZ und LBV München stellte zusammen mit weiteren Qualitätssiegelträger_innen aus ganz Bayern das Projekt „Gemeinsam KunstWerkZukunft in Bayern inspirieren und ermöglichen“ vor.

Steffi Kreuzinger (Ökoprojekt MobilSpiel e.V.) stellte das Seminarangebot „Genug für alle für immer“ vor, das am 25. Januar 2018 im Ökologischen Bildungszentrum München veranstaltet wird . Weitere Informationen unter http://www.umweltbildung.bayern.de/qualitaetssiegel/qualifizierung/index.htm

Am Nachmittag fanden fünf verschiedene Kunstworkshops mit Künstler_innen statt, die bei den Teilnehmenden auf große Resonanz stießen.

Nachfolgend finden Sie die Dokumentation der Beiträge und zahlreiche Eindrücke des Checkpoints.

 

Programmpunkte / Referenten/innen / Download Präsentationen

Impressionen von der Veranstaltung

Fotos: StMUV

Filme aus Workshop 4

Vorstellung des Projekts „Gemeinsam KunstWerkZukunft in Bayern inspirieren und ermöglichen“"

Marion Loewenfeld, ANU Bayern und Anke Schlehufer, NEZ Burg Schwaneck.

PDF-Download: Gemeinsam KunstWerkZukunft in Bayern inspirieren und ermöglichen (Projekt-Präsentation)

 

Seminarangebot "Genug für alle für immer – Die Rolle von Bildung für nachhaltige Entwicklung für die „Große Transformation"

Steffi Kreuzinger, Ökoprojekt MobilSpiel e.V.

PDF-Download: Genug für alle für immeren (Präsentation Steffi Kreuzinger)

 

Workshops


1. Landart – Kunst in und mit der Natur
Beschreibung und Fotos des Workshops

Andreas Güthler NEZ Allgäu

Wenn Kinder oder auch Erwachsene mit Naturmaterialien in der Natur gestalten, erleben sie oft einen „Flowzustand“, der sie mit ihrer natürlichen Umgebung verschmelzen lässt. Solche emotionalen Naturerfahrungen bilden eine fruchtbare Basis für die Umweltbildung und ergeben viele Ansatzpunkte für eine weiter reichende BNE, z. B. Wertschätzung der Natur, Konsumverzicht, Selbstwirksamkeit, Kooperation und kreative Problemlösung. Im Workshop werden Erfahrungen aus 30 Jahren umweltpädagogischer Landartworkshops praxisnah vorgestellt (bei brauchbarem Wetter werden wir auch draußen gemeinsam gestalten) und erarbeitet, wie Landart zur Förderung nachhaltiger Lebensstile eingesetzt werden kann.

http://www.naturerlebnis-landart.de

Fotos: Andreas Güthler

 

 

2. Poetry Slam Workshop - Texte mit Nachhall
Beschreibung und Fotos des Workshops

Michael Jakob, Poetry-Slamer

In lockeren Schreibübungen und theoretischem Input über Textproduktion und Wirkungsweise der Sprache nähern wir uns dem Genre Poetry Slam. Wirkungsvolle Vortragstexte, emotional oder humoristisch, die sich mit dem Thema „Nachhaltiger Lebensstil" auseinandersetzen entstehen innerhalb kürzester Zeit - und wirken beim Zuhörer umso länger nach!

http://www.michaeljakob.de

Fotos: StMUV

PDF-Download: Tipps zur Performance (Michael Jakob)

 

 

3. Holzweg
Beschreibung und Fotos des Workshops

Uli Winkler, Bildhauer und Sozialpädagoge, Bildungsreferent für das freiwillige, ökologische Jahr (FÖJ) beim BDKJ

Holz ist ein äußerst positiv besetztes Naturmaterial, stammt es doch vom Natursymbol schlechthin, dem Baum. So banal, so vielversprechend. Holz ist gewachsen, Holz hat Eigenschaften, Holz ist gestaltbar. Mit massiven Baumscheiben oder der Technik des Holzschnittes wollen wir uns Material und damit der Natur schnitzerisch nähern. Mithilfe der Jahresringe wird es uns in die eigene Biografie, zum persönlichen künstlerischen Ausdruck oder zu geschichtlichen (Umwelt-)Ereignissen begleiten. Die Bezüge zur BNE liegen im Bereich der Motivation und dem Erleben eigener Stärken und Ressourcen. Abgerundet wird der Workshop mit kreativen Beispielen aus der Bildungsarbeit.

Fotos: StMUV

 

 

4. Thematisches Fotografieren mit Kindern und Jugendlichen
Beschreibung, Fotos und Filme des Workshops

Katrin Voll, Medienpädagogische Referentin JFF – Institut für Medienpädagogik

Mit dem Tablet Fotogeschichten entwickeln zum Thema Nachhaltige Lebensstile.
Fotos halten fest: flüchtige Augenblicke, Situationen, Stimmungen. Das Vergängliche kann nachwirken im Foto, es kann thematisch anregen: Gedanken, Fragen, Geschichten können entstehen. Mit Tablets gehen wir fokussiert auf Entdeckungsreise rund um das Thema "Nachhaltige Lebensstile" und entwickeln anschließend Foto-Geschichten mit dem Tablet. Neben der praktischen Erfahrung wird im Workshop gezeigt, wie die Grundlagen des Fotografierens in Projekten mit Kindern und Jugendlichen spielerisch vermittelt werden können. Es wird deutlich, wie das Fotografieren Möglichkeiten schafft, die Umwelt aktiv zu erkunden und sich mit einem Thema auseinander zu setzen.

PDF-Download:
Thematisches Fotografieren (Katrin Voll)
Thematisches Fotografieren (Kinderfotopreis-Netzwerk)

 

 

5. Trash Art – Ist das Müll oder kann es weg?
Beschreibung und Fotos des Workshops

Tina Kothe, freie Kunstpädagogin.

Ist es Müll, oder kann es weg? Kann es nicht! Das ist ja das Problem. Dann machen wir eben Kunst draus. Und zeigen damit, dass alle möglichen Ressourcen wiederverwendbar, vieldeutig interpretierbar und verwandelbar sind. So wird aus kaputten Flip-Flops am Strand ein mahnender Riesenfisch, aus Fundstücken an Flüssen und Wegesrand ein Müllmonster mit gähnendem Maul…oder? Was fällt euch ein? Im Workshop wird gemeinsam eine Müllskulptur geschaffen, als auch Methoden gezeigt, um solche Projekte selbst umzusetzen. Mitbringen (wer möchte!): interessanten, kuriosen, sonderbaren und dauerhaften Müll (aus Kunststoff, Metall, Textil u.a.)

Fotos: Tina Kothe

PDF-Download: TrashArt-Infomaterial (Tina Kothe)

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