UMWELTBILDUNG / BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

„egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“

BNE in alle Bildungsbereiche transportieren und Jugendliche stärken!

Initiiert durch den LBV und gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz dient das neue Projekt „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ dem Auftrag, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in alle Bildungsbereiche zu transportieren, einen Zugang zur Zielgruppe „Jugendliche“ zu schaffen und damit eine Stärkung und Mobilisierung der Jugend zu erreichen (siehe Handlungsfeld 4 des UNESCO-Weltaktionsprogrammes BNE).
Das Projekt läuft in den Jahren 2017/2018 und will Schülerinnen und Schüler der beruflichen Schulen in Bayern für nachhaltiges Handeln in Schule und Beruf sensibilisieren.
Schülerinnen und Schüler können eigenständige Projektideen zu allen Themenfeldern der Nachhaltigkeit entwickeln und umsetzen. Die Bandbreite reicht von Projekten zur nachhaltigen Mobilität, wie beispielsweise die Entwicklung einer Mitfahrer-App, über gesunde Ernährung in beruflichen Schulen bis hin zu Müllvermeidungs- und Recyclingprojekten. Der Phantasie der Teilnehmenden sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Ein „Brückenschlag“ in die Wirtschaft

Weiter sollen auch die Ausbildungsbetriebe, angesteckt und motiviert durch die Teilnahme ihrer Auszubildenden am Projekt, Interesse an Nachhaltigkeitsthemen entwickeln und diese in die Unternehmenspolitik ihrer Unternehmen einfließen lassen. Schülerinnen und Schüler als Multiplikatoren - wie sollte dies besser gelingen als in beruflichen Schulen, wo eine Vernetzung der jungen Menschen sowohl mit dem Ausbildungsbetrieb und der Schulfamilie, als auch mit dem Elternhaus und dem Freundeskreis gegeben ist.

Der Projektablauf

Um eine Teilnahme können sich Schülergruppen – SMV, Klassenverbände oder sonstige Gruppierungen – aller bayerischen beruflichen Schulen (ausgenommen FOS/BOS und Wirtschaftsschulen) bis 02. Juni 2017 bewerben. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen sind zu finden unter www.lbv.de/egalwargestern.
Ein entsprechendes Bewerbungsformular mit Flyer zum Projekt wird den Schulen demnächst auch durch das Kultusministerium per E-Mail zugesandt.
Nach Eingang der Bewerbungen beim LBV wählt dieser insgesamt 10 – 12 Schulen aus den verschiedenen Schularten aus, welche nachfolgend, begleitet durch den LBV, ihre Projekte eigenständig entwerfen und umsetzen. Hierbei soll die Initiative vor allem von der Schülerschaft ausgehen.

Ein bunter Markt der Möglichkeiten

Am Ende des Schuljahres 2017/2018 überreicht die Umweltministerin in einem feierlichen Festakt Urkunden an die teilnehmenden Schulen. In Form eines „Marktes der Möglichkeiten“ werden die Projekte anschließend dem Publikum präsentiert. Auch die beteiligten Schülerinnen und Schüler erhalten eine Urkunde, die sie ggf. für ihre Unterlagen oder Bewerbungsmappen verwenden können.

 

Ein Kooperationsprojekt des StMUV, des LBV und des StMWK/StMBW.

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