UMWELTBILDUNG / BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Prozess "Umweltbildung.Bayern" - Informationen zum Qualitätssiegel

Geschichte: Von der Dachmarke zum Qualitätssiegel

  • Seit 2004 Zusammenarbeit von staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen am Prozess „Umweltbildung.Bayern“
  • Gründung eines Kernteams Marketing (heute Kernteam Umweltbildung.Bayern) mit 6 Institutionen (heute 5): Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU), Bund Naturschutz (BN), Landesbund für Vogelschutz (LBV), Plankstettener Kreis (PK, seit April 2012 nicht mehr vertreten), das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Forstverwaltung) (StMELF), Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV, Federführung)
  • Mindestens 4-5 jährliche Treffen
  • Aufgaben Kernteam:
    • Begleitung und Weiterentwicklung des bayernweiten Prozesses der Umweltbildung
    • Evaluation und Steuerung des Prozesses
    • Entscheidungsgremium für die Rahmenbedingungen im Prozess
    • Rückkopplung der Ergebnisse und Informationen zu den Mitgliedern der teilnehmen-den Institutionen
    • Entscheidung über die Vergabe des Qualitätssiegels „Umweltbildung.Bayern“
    • Organisation von jährlich stattfindenden „Checkpoints“ zur Evaluation des Prozesses
  • Basierend auf Markt- und Trendforschung Formulierung von Mission, Zielen und Hand-lungsfeldern sowie Maßnahmen
  • Schaffung der Dachmarke „Umweltbildung.Bayern“ mit nicht (messbar) festgelegten Kriterien, viele Partner sollten unter das Dach der bayerischen Umweltbildung
  • Seit 2010 Weiterentwicklung der Dachmarke zum Qualitätssiegel mit Schaffung von quantitativen Kriterien (siehe Kriterienkatalog )
  • Aktueller Stand Dezember 2012: 128 ausgezeichnete Partner

Beantragung des Qualitätssiegels

  • Einrichtungen, Selbständige und Netzwerke können Siegel beantragen
  • 1x jährlich ist die Antragstellung möglich (bis zum 31.8.12)
  • Auszeichnung läuft für 3 Jahre, danach wieder Beantragung einer Verlängerung
  • Auszeichnungen seit 1.1.2006
  • Seit 2011 Überarbeitung und Festlegung der Qualitätskriterien, Anpassung der Anträge und Hilfestellung für Antragsteller durch Leitfaden mit Kriterienkatalog
  • In folgenden Bereichen sind Kriterien definiert:
    • Personalausstattung
    • Pädagogisches Konzept
    • Dimensionen der Nachhaltigkeit
    • Themen und Inhalte
    • Beschreibung aktuelles Projekt
    • Schlüsselkompetenzen
    • Partizipative Methoden
    • Kooperationspartner
    • Netzwerke
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Evaluation
    • Beitrag zum Prozess „Umweltbildung.Bayern“

Maßnahmen

  • Kampagnen
    • Themen in Anlehnung an die Schwerpunktthemen der UN-Dekade (2008: WassErleben, 2010: WertvollerLeben, 2012: Gescheit essen - mit Genuss und Verantwortung)
    • Bereitstellung von Aktionsmitteln und Themenrecherchen
    • Gründung Kampagnenteam bestehend aus den Partnern von „Umweltbildung.Bayern“
  • Qualifizierungsworkshops
    • Seit 2005 fanden 16 Qualifizierungsworkshops statt
    • Themen: Personal, Fundraising, Pädagogische Konzepte, Milieus, etc.
  • Qualifizierungshandbücher und Arbeitshilfen
    • 1 Handbuch zum Thema Kampagne
    • 4 Arbeithilfen zu den Themen Recht/Versicherung, Fundraising, Personal Erlebnispädagogik
  • Internet- und Intranetangebot
  • Evaluationen des gesamten Prozesses alle 2 Jahre durch wissenschaftliche Einrichtung
  • Jährliche Netzwerktreffen („Checkpoints“)

Checkpoint am 10. März 2008 in Treuchtingen

Checkpoint 2010 im Burgerlebniszentrum Burg Schwaneck, 24.März 2010

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